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Einführung zum Thema
S3-Leitlinie zur Hormontherapie in der Peri- und Postmenopause
O. Ortmann 1; K. Diedrich2; T. Strowitzki 3 1: Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universität Regensburg
2: Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Universitätsklinikum 
Schleswig-Holstein
3: Frauenklinik, Universitätsklinikum Heidelberg

In den letzten Jahren wurde der Wert einer Hormontherapie (HT) mit Östrogenen und Progestagenen in der Peri- und Postmenopause zunehmend kontrovers diskutiert. Bereits vor der Veröffentlichung der Daten aus der WHI-Studie wurde von Einigen der Nutzen einer langfristigen HT in der Postmenopause als nicht erwiesen angesehen. Der Nutzen der HT für symptomatische Frauen in der Peri- und Postmenopause ist allerdings klinisch evident und durch randomisiert kontrollierte Studien bewiesen.zum PDF


Der Gynäkologe 4/2010

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Risikokommunikation

D. Noss, D. Klemperer, C. Wetzel, O. Ortmann

In dem Titel von mehr als 10.000 medizinischen Publikationen erschien im Jahr 2004 der Terminus „Risiko“. Das entspricht etwa einer Verneunfachung seit dem Jahr 1975. Diese Zahlen verdeutlichen die Relevanz dieses Themas und die Notwendigkeit einer adäquaten Vermittlung von Risiken.zum PDF



Der Gynäkologe 4/2010

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Menopausale Beschwerden und ihre Behandlung

M. Dören, M. J. Beckermann

Wechseljahre und Menopause sind physiologische Prozesse. Jede Hormontherapie (HT) wegen Wechseljahrsbeschwerden bedarf einer Begründung und einer regelmäßigen Überprüfung. Erst in den letzten Jahren sind Ergebnisse verschiedener Studien publiziert worden, welche die vergleichsweise relativ geringe Bedeutung von während der Wechseljahre auftretenden subjektiv angegebenen Befindlichkeitsstörungen und Beschwerden für die gesundheitsbezogene Lebensqualität von Frauen in der Lebensmitte zeigen.zum PDF



Der Gynäkologe 4/2010

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Stellenwert der Hormontherapie zum Erhalt der Knochengesundheit postmenopausaler Frauen

P. Hadji

Die Volkskrankheit Osteoporose zählt heute mit etwa 7,8  Mio. betroffenen Patienten zu einer der bedeutendsten Volkskrankheiten in Deutschland. Die World Health Organization (WHO) hat die Erkrankung in die Liste der zehn bedeutsamsten weltweit auftretenden Erkrankungen aufgenommen. Die derzeit gültige Definition des Krankheitsbildes beschreibt die Osteoporose als „eine systemische Skeletterkrankung, die durch eine niedrige Knochenmasse und eine Störung der Mikroarchitektur des Knochengewebes mit konsekutiv erhöhter Knochenbrüchigkeit und erhöhtem Frakturrisiko charakterisiert ist“.zum PDF



Der Gynäkologe 4/2010

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Herz-Kreislauf-Risiko und Hormontherapie in der Postmenopause

E. Windler,  A. O. Mueck, B. C. Zyriax, O. Ortmann

Die Inzidenz der koronaren Herzkrankheit und des ischämischen Schlaganfalls steigt bei Frauen etwa zehn Jahre später an als bei Männern, sodass offensichtlich bei der Frau ein Schutz besteht, der in der Postmenopause verloren geht. Das weist zwar auf die Möglichkeit eines präventiven Effekts der Ovarialhormone auf das arterielle System hin. Andererseits besteht kein enger zeitlicher Zusammenhang mit der Menopause, da die Inzidenz kardiovaskulärer Ereignisse erst mit etwa 60, die der zerebrovaskulären Insulte sogar erst mit etwa 70 Jahren deutlich ansteigt.zum PDF



Der Gynäkologe 4/2010

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Hat die Hormontherapie eine positive Wirkung auf Haut und Haare der peri- und postmenopausalen Frau?

F. Geisthövel

Die Alterungsprozesse der Haut sind prinzipiell als physiologische Vorgänge im Leben eines Menschen einzuschätzen; jene sind in aller Regel fortschreitend, irreversibel und durchaus von komplexer Natur, auf welche an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden soll. Die Vielschichtigkeit geht schon aus der Tatsache hervor, dass für die wissenschaftliche Bewertung von kutanen Alterungsprozessen der Frau eine große Anzahl von surrogativen und klinischen Variablen untersucht worden ist.zum PDF



Der Gynäkologe 4/2010

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Sexuelle Störungen in der Peri- und Postmenopause

A. Schwenkhagen

Für viele Frauen ist das Klimakterium eine schwierige Zeit. Nicht nur die typischen klimakterischen Beschwerden wie Hitzewallungen, Nachtschweiß, Stimmungsschwankungen und gestörter Schlaf, auch Veränderungen in der Sexualität, eine verminderte Libido, oft auch in Kombination mit genitaler Trockenheit und Dyspareunie können betroffenen Frauen Schwierigkeiten machen.zum PDF



Der Gynäkologe 4/2010

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Hormontherapie in der Peri- und Postmenopause

D. Noss, O. Ortmann

Die Auswirkungen einer Hormontherapie (HT) zur Linderung peri- und postmenopausaler Beschwerden bzw. Erkrankungen auf eine potenzielle Tumorentstehung oder ein Tumorwachstum gehören zu den größten Ängsten der Patientinnen, die eine HT erwägen. Viele Karzinomerkrankungen sind hormonabhängig. Insbesondere Gewebe des weiblichen Genitaltraktes und der Mamma weisen häufig Östrogen- und Progesteronrezeptoren auf. Östrogene und Gestagene können proliferativ und antiproliferativ auf diese Gewebe und damit auf das Tumorwachstum wirken.zum PDF



Der Gynäkologe 4/2010

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Erkrankungen der Urogenitalorgane

J. Marschke, G. Emons

Seit Jahrzehnten setzen Gynäkologen und Urologen orale, transdermale und vaginale Östrogene (±   Gestagene) ein, um einer weiblichen Harninkontinenz vorzubeugen bzw. diese zu therapieren. Die vorliegende Evidenz aus großen randomisierten Studien hat jedoch gezeigt, dass bisher kontinente Frauen im Vergleich zu Placebo unter einer systemischen Östrogen  (± Gestagen)-Therapie eher inkontinent werden und bestehende Inkontinenzen sich eher verschlechtern.zum PDF



Der Gynäkologe 11/2008

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Hormonersatztherapie in der Postmenopause

C. Banz, K. Diedrich, L. Kiesel, O. Ortmann

Die Bevölkerungsgruppe der Frauen nach der Menopause nimmt stetig zu. Während bis vor einigen Jahren ein Großteil dieser Frauen selbstverständlich – zumindest für einen begrenzten Zeitraum – eine Hormonersatztherapie erhielt, ist ihre Zahl aufgrund der breit geführten Diskussion über Risiken der Hormonersatztherapie deutlich zurückgegangen.zum PDF



Der Gynäkologe - 11/2008

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Hormontherapie in den Wechseljahren

A. Schwenkhagen. K. Schaudig, C. Banz, K. Diedrich

In den letzten 100 Jahren hat sich die Lebenserwartung von Frauen in der westlichen Welt dramatisch verlängert. Um 1900 lag die mittlere Lebenserwartung für Frauen noch bei etwa 45–50 Jahren. Viele Frauen erlebten die Wechseljahre nicht, da sie lange vorher, oft im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt, starben.zum PDF



Der Gynäkologe 11/2008

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Kardiovaskuläres Risiko in der Postmenopause und Hormonersatztherapie

C. Banz, K. Schaudig, A. Schwenkhagen, K. Diedrich

Die Frage ist nicht allein, wie alt wir werden, sondern auch, in welchem Zustand wir alt werden.zum PDF



Der Gynäkologe 11/2008

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Postmenopausale Hormontherapie und Mammakarzinomrisiko

C. Liedtke, L. Kiesel

Auch 5 Jahre nach Veröffentlichung der Daten der Women’s Health Initiative (WHI) im Jahr 2002, deren Dateneinen Zusammenhang zwischen der Anwendung einer postmenopausalen Hormontherapie („hormone therapy“, HT) und dem Anstieg der Brustkrebsneuerkrankungsrate nahelegten, wird dieser Zusammenhang noch kontrovers diskutiert. Die Studie wurde im Mai 2002 vorzeitig geschlossen, als eine Interimsanalyse nach einem durchschnittlichen Follow-up von 5,2 Jahren ergeben hatte, dass eine Östrogen-Gestagen-Kombinationstherapie das Risiko für Mammakarzinome, Herzerkrankungen, Schlaganfälle und Thromboembolien signifikant zu erhöhen schien. Zwar zeigte sich eine Verminderung des Risikos für Frakturen und kolorektale Karzinome; diese Vorteile wogen jedoch bei weitem nicht die genannten Risiken auf.zum PDF



Der Gynäkologe 11/2008

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Wirkungen der post-menopausalen Hormontherapie (HT) auf das Risiko für gynäkologische und kolorektale Karzinome

D. Noss, O. Ortmann

Genitalkarzinome wie das Endome-triumkarzinom und das Ovarialkarzinom sind hormonabhängige Malignome. Östrogene und Gestagene können das Tumorwachstum beeinflussen. Eine Hormontherapie (HT) in der Peri- und Postmenopause kann somit einen Einfluss auf das Risiko hormonabhängiger Malignome haben.zum PDF



Der Gynäkologe 11/2008

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Kardiovaskuläres Risiko in der Postmenopause und Hormonersatztherapie

C. Banz, K. Schaudig, A. Schwenkhagen, K. Diedrich

Die Frage ist nicht allein, wie alt wir werden, sondern auch, in welchem Zustand wir alt werden.zum PDF



Der Gynäkologe 11/2008

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Differenzierter Einsatz von Gestagenen in der Peri- und Postmenopause

K. Schaudig, A. Schwenkhagen, C. Banz, K. Diedrich

Die Beratung klimakterischer Patientinnen in der „Post-WHI-Ära“ ist ein zunehmend kompliziertes und schwieriges Unterfangen geworden. Die Indikation für den Einsatz von Sexualsteroiden in dieser Lebensphase muss sehr viel strenger geprüft werden als früher.zum PDF



Der Gynäkologe 11/2008

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Androgenisierungserscheinungen in den Wechseljahren

P. Stute, L. Beiglböck-Karau, K. Kleeschulte, L. Kiesel

Die meisten der während der Perimenopause mit wechselnder Intensität auftretenden Symptome sind vorübergehender Natur. Zu den akuten und chronischen Begleiterscheinungen der Peri- und frühen Postmenopause zählen u. a. Haut- und Haarveränderungen.zum PDF



Der Gynäkologe 11/2008

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Leitlinien zur Hormontherapie (HT) in der Peri- und Postmenopause

D. Noss, O. Ortmann

In den letzten Jahren wurde eine zum Teil emotionale Diskussion über die Nutzen und Risiken der Hormontherapie in Peri- und Postmenopause geführt. Gerade Berichte der Laienpresse nach Publikation der Ergebnisse der großen Studien zu diesem Thema veranlassten Fachgesellschaften weltweit, auf diese zu reagieren. Hierbei wurden von verschiedenen internationalen und nationalen Organisationen auf unterschiedliche Weise die bestehende Evidenz und daraus ableitbaren Handlungsempfehlungen zusammengefasst. Die daraus hervorgehenden Leitlinien und Konsensusempfehlungen weisen erhebliche Unterschiede im Prozess der Evidenzfindung und deren Bewertung auf.zum PDF



Der Gynäkologe 7/2008

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Prävention gynäkologischer Krebserkrankungen

K. Friese, K. Diedrich

Medizinisches Handeln heißt nicht nur, eine Krankheit zu therapieren, sondern auch, sie durch Prävention zu verhindern. Dies ist ein Aspekt, der schon von den Ärzten in früheren Jahrhunderten diskutiert wurde, aber erst die Impfungen haben dem Präventionsgedanken zum Durchbruch geholfen. Während früher ganze Landstriche durch schwere Infektionskrankheiten entvölkert wurden – man denke nur an die Pockeninfektion –, ist heute dank vieler Impfungen ein großartiger Präventionsansatz in der Medizin geglückt.zum PDF



Der Gynäkologe 7/2008

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Prävention des Mammakarzinoms

B. Gerber

Brustkrebs ist nach wie vor die häufigste Krebserkrankung der Frau. Mit zunehmender Aufklärung in der Bevölkerung und steigendem Gesundheitsbewusstsein werden verschiedenste Faktoren gesucht, die maßgeblich zur Entstehung von Brustkrebs beitragen oder diesen auslösen. Durch Ausschaltung dieser vermeintlich krebserregenden Faktoren oder durch den gezielten Ersatz von Defiziten wäre letztlich ein präventiver Ansatz verfügbar. In den letzten Jahren haben sich Zusammenhängezwischen Lifestyle-Faktoren und Brustkrebsinzidenz aufzeigen lassen, sodass Frauen gezielt beraten werden können.zum PDF



Der Gynäkologe 7/2008

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Prävention von Zervix- und Vulvakarzinomen

P. Hillemanns

Der Begriff primäre Prävention wird im Entwurf des Präventionsgesetzes definiert und bezeichnet die Vorbeugung des erstmaligen Auftretens einer Erkrankung. Dies kann in optimaler Form durch eine Impfung erreicht werden.zum PDF



Der Gynäkologe 7/2008

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Prävention des Endometriumkarzinoms

C. Dannecker, K. Friese

Bei der Prävention maligner Erkrankungen kommen verschiedene Strategien zum Einsatz: Screening, Vermeidung von Risiken, Erkennen von Symptomen präinvasiver Läsionen, Früherkennungsuntersuchungen von Populationen mit Risikofaktoren und die Anwendung protektiver Faktoren. Ein Screening für das Endometriumkarzinom existiert nicht. Orale kombinierte Kontrazeptiva haben einen hohen protektiven Effekt, können aber für präventive Zwecke nur eingeschränkt eingesetzt werden. Deshalb ist die Kenntnis von Risikofaktoren (Hyperöstrogenismus, PCO-Syndrom, chronische Anovulation, Tamoxifen, Adipositas, HNPCC) von hoher Bedeutung.zum PDF



Der Gynäkologe 7/2008

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Präventionsstrategien beim Ovarialkarzinom

K.H. Baumann, U. Wagner

„Es ist die Pflicht des Arztes, die Gesundheit der Menschen zu fördern und zu erhalten“ [1]. Mit diesem „mission statement“ steht die moderne Medizin in der verantwortungsvollen Tradition antiker Vordenker wie Hippokrates, für den Medizin nicht nur Heilen von Erkrankten sondern auch Schutz der Gesundheit implizierte. Die Prävention des Ovarialkarzinoms ist damit eine der Aufgaben für den Gynäkologen, gemeinsam in Kooperation mit anderen Fachdisziplinen. Prävention ist auf verschiedenen Ebenen zu betrachten.zum PDF



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