Leitthema
Prof. Dr. G. Emons
Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Georg-August-Universität Göttingen, Göttingen.
Die Dauer und Höhe der endogenen Östrogen- und Androgenexposition einer Frau korrelierenmit ihrem Mammakarzinomrisiko. Östrogenrezeptorblocker und Aromatasehemmersind nicht nur hochwirksam in der Therapie, sondern auch in der Prävention des östrogenabhängigen Mammakarzinoms. Die frühzeitige Ovarektomie reduziert bei BRCA1-Mutationsträgerinnen das Brustkrebsrisiko deutlich. So stellt sich die Frage, über welche Mechanismen Sexualsteroide die Entstehung bzw. Manifestation von Karzinomen beeinflussen können.zum PDF